Arbeitswissenschaft und Sicherheitstechnik

Die Arbeitswissenschaft beschäftigt sich mit der „… systematischen Analyse, Ordnung und Gestaltung der technischen, organisatorischen und sozialen Bedingungen von Arbeitsprozessen“ mit dem Ziel, Arbeit sowohl menschengerecht als auch effektiv und effizient zu gestalten (Schlick 2010, S.7). Ein wichtiges Teilziel sind dabei „schädigungslose, ausführbare, erträgliche und beeinträchtigungsfreie Arbeitsbedingungen“ (ebenda). Damit hat die Arbeitswissenschaft eine breite Schnittstelle zur Sicherheitstechnik, deren Kernaufgabe die Identifikation, Bewertung und Vermeidung von technischen, organisatorischen und sozialen Risiken mit dem Ziel der „sicheren Arbeit“ ist.

Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft

 

Arbeitswissenschaft ist keine autochthone wissenschaftliche Disziplin (siehe Kasten), sondern speist sich aus verschiedenen Teilgebieten, unter denen Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie und Ingenieurwissenschaft zentrale Gebiete sind. Diese Disziplinen werden unter der gemeinsamen Überschrift „Arbeit und Mensch“ in Forschung und Lehre der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik eingebracht.

  • Medizin

    • Arbeitsmedizin
    • Arbeitsphysiologie
    • Sozialepidemiologie

  • Arbeits- und Organisationspsychologie

    • Analyse, Bewertung und Gestaltung psychosozialer Arbeitsbedingungen
    • Organisationspsychologie

  • Ingenieurwissenschaft (noch zu besetzen)

Die wissenschaftliche Arbeit des Lehrstuhls basiert auf den folgenden wissenschaftlichen Herangehensweisen:

a) Arbeitsepidemiologie (quantitative Forschung zu Arbeit, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit und Beschäftigung)

b) life course epidemiology (komplexe Längsschnittbetrachtungen und -analysen)

c) mixed methods (Kombination quantitativer und qualitativer Forschungsmethodik)

d) Psychometrie (Entwicklung von Befragungsinstrumenten)

e) Feldforschung

Stellenausschreibungen

Promotionsstellen

Der Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft hat aktuell zwei Stellen einer/-s Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Promotionsstellen) mit 67% der tariflichen Arbeitszeit im Rahmen der lidA(leben in der Arbeit)-Studie zu vergeben.Weitere Informationen finden Sie hier.

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Leitung

Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn

Bergische Universität Wuppertal

Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft

Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

Tel. 0202 439 2088 (Sekretariat)

hasselhorn{at}uni-wuppertal.de